Montag, 25.08.2014

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Montag, 25.08.2014

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Sonntag, 24.08.2014

Safari und Kapstadt

Hallo ihr Lieben,

 

Sorry für den späten Blogeintrag , aber ich bin einfach zu beschäftigt :D. Die Safari am letzten Wochenende war der HAMMER!!! Samstags wurde ich um 07:15 Uhr abgeholt und an den Treffpunkt gebracht. Von dort aus starteten wir (insgesamt 13 Leute) die Tour. Unser erster Stopp nach vier Stunden fahrt war die Garden Route Game Lodge, wo wir eine fantastische zweistündige Safari machten. Wir sahen Giraffen, Hippos, Nashörner, eine Schlange, Springböcke, Elefanten, Zebras und Löwen. Es war echt wunderschön und unfassbar das alles live zu sehen. Danach machten wir eine kleine Pause und fuhren dann später einer Löwen-Ranch. Dort spazierten wir 45 min mit weiblichen Löwen durch die freie Natur. Wir durften viele tolle Bilder machen, unsere Führer nahmen sich viel Zeit für uns. Nach diesen zwei Aktivitäten war der Tag schon fast zu Ende und wir fuhren nach Oudtshoorn in unser Backpackers. Auch dort war es sehr schön und gemütlich. Sonntags ging es dann um 08:00 Uhr weiter. Die Cango Wildlife Ranch stand als erstes auf dem Programm. Diese ist aber leider etwas mit einem Zoo zu vergleichen, sodass mir diese nicht sonderlich gut gefallen hat. Neben Tigern, Geparden (wofür der Park bekannt ist) traf man auch auf Krokodile, Affen, Schlangen etc. . Um trotzdem noch ein Highlight zu erleben, beschloss ich, mich mit einer Schlange fotografieren zu lassen. Ich hatte echt Angst und muss sagen, dass ich es nicht noch einmal machen muss. Es war nicht schlimm oder eklig, aber einfach nicht so mein Ding. Nächster Stopp war dann die Elefanten-Ranch, was für mich das Highlight der Tour war. Es war wunderschön. Neben dem Reiten durften wir sie auch füttern und bekamen ein paar Kunststücke gezeigt. Als letztes ging es zu einer Straußenfarm. Dort bekamen wir eine Führung, bei dieser wir viele witzige Fotos mit den Straußen machen durften. Man bekam auch die Chance, einen Strauß zu reiten, was ich aber nicht gemacht habe. Von dort aus fuhren wir dann über die Route 62 nach Hause. Auch das war ein tolles Erlebnis. Man fühlt sich wie im Wilden Westen und sieht nichts außer Sträucher und Berge, was ich aber positiv meine. Eine Ausnahme war jedoch ein kleiner Shop "Ronnie's Sex Shop", welcher sich mitten im NICHTS befindet und sehr berühmt zu sein scheint. Vorab: Es war KEIN Sex-Shop. Vielleicht viel dem Besitzer kein anderer Name ein :D. Wir machten dort eine kurze Pause. Ronnie saß mit einem Freund da, schaute Fußball und spielte Schach. An den Decken hingen unterschriebene BH's und T-Shirts von Touristen und auch die Wände waren vollgeschrieben mit Namen. An der Bar konnte man etwas trinken. Im Shop gab es bedruckte T-Shirts und Sticker zu kaufen. Nach sieben Stunden fahrt war ich dann um 22:00 Uhr wieder zu Hause. 

 

Diesen Freitag stand Kapstadt auf dem Programm. Am Freitag hab ich Paragliding gemacht. Wir waren zu fünft, leider konnten zwei stück nicht fliegen, weil der Wind plötzlich weg war. Sehr ärgerlich, da unser Flug für 15:45 geplant war und wir erst um 17:30 Uhr an die Reihe kamen. Es war ein tolles Erlebnis ich würde es sofort wieder machen. Ich hatte sogar Glück bei Sonnenuntergang zu fliegen. Abends gingen wir in "Mama's Afrika" essen. Es war sooooo lecker. Am nächsten Tag stand für mich Tafelberg auf dem Programm. Die anderen hatten das vorher schon gemacht, da konnte ich aber nicht dabei sein. Dort oben war es eisig kalt, aber sehr schön, weil man wirklich alles sah. Danach fuhr ich zur Waterfront, ging ein wenig shoppen, traf mich dann mit den anderen und nachdem wir dann gegessen hatten, wurden wir abgeholt und wieder nach Hause gefahren.

 

Morgen beginnt meine letzte Woche. Ich freue mich auf Deutschland, habe aber auch Afrika in mein Herz geschlossen. Ich bin weiterhin froh, das alles hier erleben zu dürfen und werde Süd Afrika mit einem lachenende und weinenden Auge verlassen. Am kommenden Samstag stehe ich um 05:50 Uhr wieder auf deutschem Boden. 

Donnerstag, 14.08.2014

Wie die Zeit vergeht...

Vor genau 2 Wochen saß ich in Frankfurt am Flughafen und wartete darauf, endlich meine Reise antreten zu können. Ich bereue keine Sekunde hier zu sein. Zwar war es am Anfang schwer sich einzuleben, aber man muss sich einfach der Kultur öffnen und nicht alles zu sehr an sich heran lassen. Letzten Dienstag fuhren wir alle mit einem Mitarbeiter von Hotspots2c (diese bieten Touren für Touristen an)nach Kapstadt. Dort waren wir auf dem Signal-Hill, am Boo-Kap, auf einem Markt in der Stadt und fuhren über verschiedene Badeorte zum Schluss zur Waterfront.Letzte Woche Mittwoch hatte ich meinen ersten Arbeitstag. Die Kinder sind sehr sehr süß. Am Anfang war ich mit allem sehr überfordert und wollte am liebsten wieder nach Hause. Der Grund dafür waren nicht die Kinder, sondern einfach das Umfeld, sprich das Township, die Lebensbedingungen. Zum Glück habe ich mich an alles gewöhnt und bin froh, so etwas erleben zu dürfen.Die Menschen hier sind glücklich mit dem , was sie haben. Bei den Kindern merkt man, dass sie richtig froh sind, dass wir hier sind, da sie sonst wahrscheinlich nicht viel Aufmerksamkeit und Liebe bekommen. Sobald man einen umarmt, kommen 1000 andere angerannt. Im Kindergarten gibt es eine Köchin, eine Erzieherin, eine im Office (die manchmal nebenbei die Kinder beschäftigt )und eine ältere Dame, die sich um die Babys kümmert. Man merkt, dass sie sich alle Mühe geben, es den Kindern so schön wie möglich zu machen. Ein Kindergarten hier wird aber niemals so sein wie einer in Deutschland. In die "Häusschen" regnet es rein, es ist kalt, der Boden und die Wände müssten auch erneuert werden. Das Essen, das sie bekommen, sieht eigentlich sehr lecker aus, aber sie bekommen nichts zum Trinken. Die Nase bekommen sie mit Klopapier abgeputzt. Wir haben ihnen Tee,Seife und Klopapier gekauft, dass sie wenigstens für die nächsten Wochen Nachschub haben. 

Letztes Wochenende waren wir in Camps Bay, auf dem Woodstock-Markt und im Canal-Walk, dem größten Einkaufszentrum hier. 

 

Am Samstag gehts los auf eine zweitägige Safari. Ich halte euch so gut wie es geht auf dem Laufenden.

Montag, 04.08.2014

1. Blogeintrag aus Süd Afrika, Somerset West :)

Am Freitag bin ich um 13:00 Uhr am Cape Town International Airport angekommen. Dort wurde ich abgeholt und zusammen mit den anderen Teilnehmern in die jeweiligen Apartments gebracht. Ich wohne mit 3 Mädels aus Berlin zusammen, die super nett sind. Wir wohnen zum Glück sehr sicher, Da sich das Apartment in einer Security Area befindet, die 24 h überwacht wird. Das Apartment sieht von außen mega schön aus. Drinnen mussten wir erst putzen, da es sehr dreckig war. Im Großen und Ganzen ist es echt okay, wir haben schließlich keinen Luxusurlaub gebucht. Am Freitag fuhr uns dann unser Fahrer Monty noch einkaufen. Da wir aber nur das nötigste kauften, fuhren wir am nächsten Tag in einen Shoppingcenter, wo wir die letzten Einkäufe erledigten. Monty können wir zu jeder Tageszeit anrufen, er fährt uns zu fairen Preisen überall hin. Die Preise sind hier nicht mit Deutschland zu vergleichen, jedenfalls die meisten. In Süd Afrika ist es deutlich billiger (wenn Man nicht unbedingt Markenprodukte aus Deutschland möchte, aber selbst die kosten weniger). Am Sonntag ging es morgens zuerst in eine Kirche. Diese sieht von außen eher aus wie eine Industriehalle und von innen ähnelt sie einer kleinen Konzerthalle.Die Menschen sehen es nicht als Pflicht in die Kirche zu gehen. Im Gegenteil, sie freuen sich darauf und spiegeln ihre Freude in den Liedern wieder. Anders als bei uns ist der Sonntag ein Tag zum Feiern. Somit ging es für uns danach auf eine Townshipparty. Ich kann euch nur eins sagen: es war der HAMMER. Am Anfang war ich echt geschockt und wollte nur noch weg. Als ich dann aber sah, wie glücklich die Menschen hier sind, mit dem, was sie haben, wandelte sich meine Sichtweise. Sie sind so gastfreundlich und versuchen mit jedem ins Gespräch zu kommen. Da man hier für die Party nichts bezahlen muss, kauft sich einfach jeder Fleisch, das gegrillt wird(dauert bis zu 90 min , da hunderte Leute etwas wollen). Zu der Party gehen nicht nur Leute aus den Townships, sondern auch wohlhabendere. Ich muss gestehen, dass ich mich nicht überwinden konnte, das Fleisch zu essen, da einfach keine Hygiene herrscht. Es fängt an der Fleischtheke an und hört beim Essen ohne Besteck auf. Aber das kann ja jeder für sich selbst entscheiden. Um 17:00 Uhr ist die Party dann immer zu Ende. Heute (Montag) hatten wir unsere "Orientation". Wir haben uns mit dem Team der Organisation in einem Coffeshop getroffen, bekamen die wichtigsten Infos,erledigten den restlichen Papierkram,fuhren danach 45 min durch Somerset West und anschließend wieder in den Shoppingcenter, wo wir noch was gegessen haben.

 

Leider ist im Moment Winter. Besonders nachts ist es sehr kalt und es gibt keine Heizung was bedeutet: Leggins, Jogginhose, Pulli, Weste,Schal, Wollsocken. Morgen fahren wir mit der Truppe nach Kapstadt, wo wir uns das wichtigste anschauen werden. Am Mittwoch ist unser erster Arbeitstag.

Montag, 07.07.2014

Projektdetails :)

Letzte Woche habe ich endlich meine Projektdetails erhalten :)

 

Ich werde vier mal in der Woche von 8- 14 Uhr in einer Kindertagesstätte arbeiten und insgesamt 60 Kinder im Alter von 1,5- 6 Jahren mit drei Erziehern und weiteren Freiwilligen betreuen. Meine Aufgaben werden sein mit den Kindern zu singen, lesen, spielen, tanzen, ihnen Englisch beizubringen (da sie nur wenig/ kein Englich sprechen) und die Babys zu füttern. Die Tagesstätte bekommt für die Mahlzeiten der Kinder zwar finanzielle Unterstützung, jedoch nur für 43 Kinder und nicht für 60, was ein großes Problem darstellt. Des Weiteren sind sie mit der Betreuung überfordert, da ein großer Teil der 60 Kinder Babys sind. Diese nehmen natürlich viel Zeit in Anspruch und somit sind sie auf die Hilfe Freiwilliger angewiesen.

Meine Unterkunft befindet sich in Strand, Somerset West. Dort teile ich mir mit drei Leuten (die mir leider noch unbekannt sind) ein Apartment. Ich bin super zufrieden mit den Infos, die ich bekommen habe. Durch Facebook habe ich Kontakt zu anderen Teilnehmern aufgenommen. Zwar habe ich noch niemanden gefunden, der im selben Projekt arbeitet oder im gleichen Apartment wohnt, aber es kann nur von Vorteil sein im Voraus Kontakte zu knüpfen :)

Donnerstag, 26.06.2014

Bald geht es los

Willkommen auf meinem Blog :)

 

Der Countdown läuft...Heute sind es noch genau 34 Tage. Die Klausuren sind alle geschrieben und die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren. Zwar mögen 34 Tage noch recht lange klingen, jedoch ist noch einiges zu erledigen, was diese Zeit beansprucht. Es muss alles gut überlegt sein, da mich über 9.169 km (Luftlinie) bzw. über 13.723 km von Deutschland trennen werden. Es bietet sich also nicht an, etwas wichtiges zu vergessen :D. Meinen Flug habe ich zum Glück schon lange gebucht, die Versicherungen sind abgeschlossen und mein Motivationsschreiben und polizeiliches Führungszeugnis ist ebenfalls versendet. Jetzt stehen nur noch die letzten Arztbesuche auf meiner Liste, um Impfungen aufzufrischen und eventuell andere wissenswerte Dinge zu klären. Das größte Problem steht mir jedoch noch bevor --> Koffer packen! Meine Packliste wird immer länger und ich bin echt überfordert. Meine Eltern unterstützen mich so gut wie es geht. Ohne sie würde ich wohl so einiges vergessen. Ich bin ihnen sehr dankbar, dass sie mich so unterstützen und mir es ermöglichen, solche Erfahrungen machen zu können.